Car Aftermarket Report - Lettland

Markt Informations Datenbank - Der PKW Aftermarket in Europa

Marktanalyse des Aftermarkets der Automobilindustrie in Lettland

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Car Aftermarket Report Latvia
€ 715,00

SIE SUCHEN: verlässliche Länder-Informationen für abgesicherte Entscheidungen? Sie erhalten detaillierte und ausführliche Facts & Trends über Marktvolumen, Marktstrukturen, den KFZ-Markt und Market-Player.

WO UNTERSTÜTZT SIE DER REPORT: Budget-Planung, Ausloten von Chancenpotenzialen, fundierte Marktdaten für Marktanteilsberechnungen, Investment-Entscheidungen, Marktpositionierung, Wettbewerbs-Benchmark, Vertriebsteuerung, Marketing, Markteintrittsplanung, Suche von Vertriebspartnern, M&A-Aktivitäten

WELCHE SORTIMENTE SIND ENTHALTEN: Autoteile, Aggregate, Auto-Elektrik/ Auto-Elektronik, Karosserieteile, KFZ-Zubehör, Reifen, Öl, Autolack, Autoglas

WER NUTZT DEN REPORT: Autohersteller, KFZ-Teilehersteller, Teilehandel, Fachmarktketten und Werkstattsysteme, Banken, Versicherungen, Softwarefirmen, KFZ-Dienstleister, Berater, Verbände

LETZTES UPDATE: 2011 (Datenbestand von 2010/2009)

SPRACHE: Englisch

MEDIEN FORMAT: Gebundener Druck, PDF (Verschlüsselt, eine Lizenz pro Arbeitsplatz)

UMFANG: 75 Seiten

Informationen

Welche Zukunft erwartet den baltischen Aftermarket?

Nach Überwindung der Finanzkrise befinden sich die Aftermarkets in den drei baltischen Staaten wieder auf dem Wachstumspfad. Im Gegensatz zu den meisten anderen EU Staaten verharrte der baltische Aftermarket länger in der Krise.
Erst ab Mitte bis Ende 2010 zeigen sich wieder Aufschwung Tendenzen, die mittel- bis langfristig in einen stabilen Wachstumspfad münden werden.

Besonderheit des baltischen Aftermarkets

Die Studie zeigt im Vergleich zum deutschen Aftermarket folgende Unterschiede auf:

  • Die jährlichen Ausgaben der Autofahrer für PKW-Komponenten liegen ca. 25% unter dem deutschen Level.
  • Verglichen mit den westeuropäischen Ländern ist der Wettbewerb aufgrund fehlender Überdistribution nicht als aggressiv und ruinös zu bezeichnen. Das betrifft den momentanen Wettbewerb zwischen OES und IAM als auch den Intragruppen - Wettbwerb innerhalb der IAM-Anbieter.
  • Im Baltikum dominieren die freien Reparateure. In Lettland sind 93% und in Litauen als auch in Estland je 96% der Werkstätten dem freien Reparaturmarkt zuzurechnen. In Deutschland gehören lediglich 56% aller PKW-Werkstätten dem freien Markt an. Mit anderen Worten; die Bedeutung der freien PKW-Werkstätten in den baltischen Ländern ist um ein vielfaches höher als die der Vertragswerkstätten.
  • Die Preise für qualitative hochwertige PKW-Komponenten sind höher bzw. befinden sich auf annähernd gleichem Level als in West-Europa. Die Löhne jedoch sind um ca. das 2-2,5-fache billiger.
  • In Lettland und Litauen ist nur ein Full-Service-Werkstattsystem für Mechanikwerkstätten aktiv – Bosch Car Service. Zum Vergleich werden in Deutschland 29 Full-Service-Werkstattsysteme betrieben, welche 62% aller freien PKW-Werkstätten ausmachen.
  • Das durchschnittliche PKW-Alter ist in den baltischen Ländern mit 11,5 Jahren erheblich höher als in Deutschland (8,1 Jahre).

Fragen zur Entwicklung des baltischen Aftermarkets

Wer wird am zukünftigen Aftermarket Wachstum im Baltikum partizipieren? Rund um die zukünftige Entwicklung ranken sich eine Reihe weiterer Fragestellungen, die besonders für die ansässigen Firmen im Baltikum von besonderer Bedeutung sind:

  • Werden die Autoimporteure und großen Autohändler ihre Händler- und Servicenetze ausbauen?
  • Werden die Autohersteller mit den IAM-Distributeuren/-Werkstätten in einen härteren Wettbewerb eintreten (Stärkung der Kundenloyalität bei älteren Autos)?
  • Werden sich große Teiledistributeure bzw. Fachmarktketten aus Deutschland, Russland und Polen in den baltischen Ländern etablieren?
  • Leitet sich aus dem zunehmenden Wettbewerbsdruck die Notwendigkeit für mehr Konzentration und Kooperation ab?
  • Kommt es zu einem Preis- und Margenverfall?
  • Wie schnell werden weitere Werkstattsysteme aufgebaut?
  • Wann werden die ersten seriösen B2C Parts-Web Shops aktiv?

Inhaltsangabe

  1. Introduction
  2. Summary
    1. Overview about the Latvian aftermarket
    2. Activities of foreign companies in Latvia (Internationalisation)   
    3. Comparison of Latvian vs. Germany and Europe
    4. Outlook of the car aftermarket development in Latvia
    5. Questions about the aftermarket development in Latvia
  3. General information about Latvia
    1. General data
    2. Economic data
  4. Vehicle data
    1. Passenger car data
    2. Passenger car park by brand
    3. Truck data
    4. Bus data
  5. Structure of OES distributors / garages 
    1. Figures by type of OES outlet
    2. OES Trade and buying groups
    3. OES garage marketing systems
    4. Largest car dealers / groups
  6. Structure of IAM distribution
    1. Trade and buying groups
    2. Specialised trade and buying groups
    3. Auto centres
    4. Retail chains
    5. Wholesale distributors
    6. Specialised distributors/wholesalers
    7. Direct distributors
    8. Rack jobber
    9. Mass merchandisers
    10. E-Commerce companies
    11. Scrap yards
  7. Structure of IAM repairers(number of outlets, total turnover, total staff)
    1. Multi brand garages
    2. Specialists
    3. Fast fits
    4. Garage marketing systems
      1. Full service garage marketing systems for mechanical repairs
      2. Full service garage marketing systems for specialised repairs
      3. Garage distance retailing brands
    5. gas stations
    6. Car wash
      1. Self service
      2. Automatic wash
      3. Other car washers
  8. Aftermarket  volume by 10 product groups and OES/IAM shares
    1. Mechanical replacement parts
    2. Electrics/electronics
    3. Body parts incl. lighting
    4. Assemblies
    5. Tyres
    6. Oil / lubricants
    7. Paint
    8. Other chemicals
    9. Accessories
    10. Auto glass
  9. Annex – company profiles
    1. OES company profiles, largest car dealers/groups
    2. IAM company profiles
    3. IAM trade and buying groups
    4. IAM autocentres
    5. IAM retail chains
    6. IAM large distributors
    7. IAM specialized distributors
    8. IAM direct distributors
    9. E-Commerce companies
    10. Scrap yards
    11. IAM repairer profiles
    12. Fast fits
    13. IAM full service garage marketing systems for mechanical repairs
    14. IAM full service garage marketing systems for specialized repairs
    15. IAM garage distance retailing brands
    16. Gas stations

 

9. Comparison: country vs. whole Europe

Charts & Daten

Basierend auf der Studie “The Car Aftermarket in Europe” betrug das Aftermarket –Marktvolumen (ohne Service) in 2007 in den EU Ländern 105 Mrd. Euro. Bedingt durch die Wirtschaftskrise schrumpfte nach 2007 bis 2009 in den meisten europäischen Regionen der Aftermarket; in anderen Regionen stagnierte bzw. wuchs der Aftermarket wertmäßig geringfügig. Ab 2010 befinden sich jedoch mehr oder minder alle europäischen Aftermarkets wieder im Aufschwung. Der freie Teilemarkt partizipierte vom Wachstum stärker als die Vermarktungspartner der Autoindustrie.
Welche Zukunft erwartet den baltischen Aftermarket?

Nach Überwindung der Finanzkrise befinden sich die Aftermarkets in den drei baltischen Staaten wieder auf dem Wachstumspfad.

Im Gegensatz zu den meisten anderen EU Staaten verharrte der baltische Aftermarket länger in der Krise. Erst ab Mitte bis Ende 2010 zeigen sich wieder Aufschwung Tendenzen, die mittel- bis langfristig in einen stabilen Wachstumspfad münden werden.

PKW-Potenzial-in-den-baltischen-Laendern

Dieser Trend basiert auf der unten aufgeführten Chart zur PKW-Dichte. Besonders in Lettland und Litauen, aber auch in Estland befindet sich die PKW-Dichte im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern auf einem eher niedrigen Niveau. Die langfristige Entwicklung weist demzufolge noch ein enormes Wachstum bei der Motorisierungsrate auf. Dem Aftermarket, welcher der Bestandsentwicklung stets folgt, kann somit eine positive Entwicklung für die nächsten 20 Jahre bescheinigt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich die Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten.

PKW-Dichte-in-Europa

Wie entwickelt sich die Teile-Distribution im Baltikum?

Im Baltikum stand die Entwicklung des Aftermarkets historisch bedingt stets im Schatten des Autohandels. Erst in den letzten Jahren – beeinflusst durch die Krise – profilierte sich das After Sales Geschäft und gewann an Bedeutung. Hintergrund ist die hohe Profitabilität des After Sales Geschäfts im Vergleich zum Autohandel. Autohändler z.B. erwirtschaften mit 20% After Sales Umsatz mehr als 60% des Profits des Autohauses. Die freien Werkstätten und freien Teilehändler profitieren auch von den EU-Reglementierungen rund um Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) und Euro 5/6. Den IAM-Teilnehmern eröffnen sich hierdurch neue Chancenpotenziale im Wettbewerb mit der Autoindustrie und dem Autohandel.

Umsatzentwicklung-der-wichtigsten-IAM-Teile-Distributeure-in-den-baltischen-Staaten

Wettbewerbs-Thesen zum baltischen Aftermarket

Die positive Marktentwicklung gibt Anlass für einige Fragen und Thesen. Von besonderer Relevanz ist die Frage, ob die zukünftig positive Aftermarket-Entwicklung neue Großdistributeure und Werkstattsysteme aus dem Ausland anzieht und sich hieraus eine Wettbewerbsverschärfung mit den etablierten Händlern und Werkstätten ergibt?

Verglichen mit den meisten westeuropäischen Ländern ist das Volumen des baltischen Marktes von geringer Bedeutung (0,7% des EU Volumens). Die Mehrheit der etablierten Großdistributeure aus West- und Mitteleuropa konzentrierte sich in der Vergangenheit auf die Festigung ihrer Marktposition in ihren Heimatländern bzw. auf die Expansion in die volumenstärkeren mittel- und osteuropäischen Länder.
Somit zählten die baltischen Länder in den letzten 20 Jahren zu den mehr oder minder “vergessenen Aftermarkets in Europa”.

Welchen Einfluss werden jedoch die Entwicklungstendenzen auf den baltischen Aftermarket in seiner Gänze ausüben?

  • Nach dem Konsolidierungs- und Konzentrationsprozess der großen ausländischen Teile-Distributeure werden diese die baltischen Staaten entdecken und dort ihre Aftermarket Aktivitäten intensivieren. Ähnlich wie bereits durch skandinavische und einen polnischen Anbieter praktiziert. Der Markteintritt wird entweder durch eigene Niederlassungen, Aufkäufe oder Kooperation erfolgen.
  • Ebenso werden die Autohersteller/ -importeure und großen Autohandelsketten Ihre Vertriebsnetze ausbauen, ihre Kundenbindung im Aftersales-Geschäft durch verlängerte Garantien und Kundenbindungsmaßnahmen intensivieren und verstärkt durch OE-Teileangebote an freie KFZ-Werkstätten mit dem IAM-Teilegrossisten in Wettbewerb treten.
  • Den dritten wesentlichen Wettbewerbsfaktor werden zukünftig B2C-Webshops bilden, welche die Funktion des Discounters im Baltikum ausüben werden. Im Verbund damit wird das internetgestützte Kundenrouting in Werkstattpartner-Netzwerke forciert werden.

Statement

Statement eines bedeutenden Aftermarket Players über die zukünftige Marktentwicklung des OES-Marktes im Baltikum

Mr. Arturs Cjunskis, After Sales Manager, Auto Group Baltic

Ich denke positive – der automobile Markenhandel hat Zukunft. Die Netzwerke der Automobilhändler werden sich in den baltischen Ländern positiv entwickeln. Auch die Autohersteller haben strategisch ausgerichtete Zukunftspläne, ihr Aftermarket-Geschäft auszubauen.

Wir entwickeln zusätzliche Produktlinien, welche im Vergleich mit Originalteilen (Genuine parts) um 25-30% preisgünstiger sein werden. So z.B. werden wir Festpreispakete (Material inkl. Lohn) anbieten.

Beide Marktteilnehmer, die Vertragswerkstätten als auch die freien Mehrmarken-Werkstätten, haben im Baltikum Zukunft. Natürlich werden sich auch die freien Werkstätten weiterentwickeln und neue Werkstattkonzepte werden sich am Markt etablieren.

Heutzutage verwenden in den baltischen Ländern noch viele freie KFZ-Werkstätten illegale, kostenlose Quellen für Informations- und Diagnoseprogramme und führen oftmals auch keine Steuern an den Staat ab. Dies ist einer der Gründe, warum freie KFZ-Werkstätten mit günstigeren Preisen als die Vertragswerkstätten agieren können. Falls sich die baltischen Länder ähnlich wie die westeuropäischen Länder entwickeln, werden sich auch diese Dinge ändern und angleichen. Die freien KFZ-Werkstätten werden Ihr Preislevel anheben und die Vertragswerkstätten dadurch auch wieder wettbewerbsfähiger.

Methodik

Auf welcher Erhebungsmethodik basiert der Car Aftermarket Europe Report?

Gestützt auf die Expertise lokaler After Sales Experten analysiert der Report in aller Tiefe den PKW-Aftermarket in den baltischen Ländern.
Neben dem Aftermarket Volumen von 10 Produktgruppen inkl. OES/IAM Anteilen wird detaillierter Einblick gewährt in die verzweigten Strukturen der Autohändler, der Teilehändler und der unterschiedlichen Werkstätten inkl. der Präsentation von Firmenprofilen. Am Automotive Markt interessierte Firmen erhalten mit dem Car Aftermarket Europe Report sorgfältig recherchierte Informationen über Ihren nationalen als auch benachbarte Länder.

Die Erhebungsmethode basiert auf:

  • umfangreichen Web- und Datenbankrecherchen
  • ausführlichen Experten-Interviews
  • der Aftermarket Data Base von wolk after sales experts
  • die Marktvolumen-Berechnungen basieren auf differenzierten nationalen Bestandsdaten
  • Marktberechnungen, Facts und Trends wurden ausführlich mittels Experten-Gesprächen bzw. Workshops in den Ländern überprüft und verifiziert
  • Alle Daten wurden einem Crosscheck unterzogen und validiert