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WO UNTERSTÜTZT SIE DER REPORT: Budget-Planung, Ausloten von Chancenpotenzialen, fundierte Marktdaten für Marktanteilsberechnungen, Investment-Entscheidungen, Marktpositionierung, Wettbewerbs-Benchmark, Vertriebsteuerung, Marketing, Markteintrittsplanung, Suche von Vertriebspartnern, M&A-Aktivitäten
WELCHE SORTIMENTE SIND ENTHALTEN: Autoteile, Aggregate, Auto-Elektrik/ Auto-Elektronik, Karosserieteile, KFZ-Zubehör, Reifen, Öl, Autolack, Autoglas
WER NUTZT DEN REPORT: Autohersteller, KFZ-Teilehersteller, Teilehandel, Fachmarktketten und Werkstattsysteme, Banken, Versicherungen, Softwarefirmen, KFZ-Dienstleister, Berater, Verbände
LETZTES UPDATE: 2011 (Datenbestand von 2010/2009)
SPRACHE: Englisch
MEDIEN FORMAT: Gebundener Druck, PDF (Verschlüsselt, eine Lizenz pro Arbeitsplatz)
UMFANG: 75 Seiten
Nach Überwindung der Finanzkrise befinden sich die Aftermarkets in den drei baltischen Staaten wieder auf dem Wachstumspfad. Im Gegensatz zu den meisten anderen EU Staaten verharrte der baltische Aftermarket länger in der Krise.
Erst ab Mitte bis Ende 2010 zeigen sich wieder Aufschwung Tendenzen, die mittel- bis langfristig in einen stabilen Wachstumspfad münden werden.
Die Studie zeigt im Vergleich zum deutschen Aftermarket folgende Unterschiede auf:
Wer wird am zukünftigen Aftermarket Wachstum im Baltikum partizipieren? Rund um die zukünftige Entwicklung ranken sich eine Reihe weiterer Fragestellungen, die besonders für die ansässigen Firmen im Baltikum von besonderer Bedeutung sind:
9. Comparison: country vs. whole Europe
Basierend auf der Studie “The Car Aftermarket in Europe” betrug das Aftermarket –Marktvolumen (ohne Service) in 2007 in den EU Ländern 105 Mrd. Euro. Bedingt durch die Wirtschaftskrise schrumpfte nach 2007 bis 2009 in den meisten europäischen Regionen der Aftermarket; in anderen Regionen stagnierte bzw. wuchs der Aftermarket wertmäßig geringfügig. Ab 2010 befinden sich jedoch mehr oder minder alle europäischen Aftermarkets wieder im Aufschwung. Der freie Teilemarkt partizipierte vom Wachstum stärker als die Vermarktungspartner der Autoindustrie.
Welche Zukunft erwartet den baltischen Aftermarket?
Nach Überwindung der Finanzkrise befinden sich die Aftermarkets in den drei baltischen Staaten wieder auf dem Wachstumspfad.
Im Gegensatz zu den meisten anderen EU Staaten verharrte der baltische Aftermarket länger in der Krise. Erst ab Mitte bis Ende 2010 zeigen sich wieder Aufschwung Tendenzen, die mittel- bis langfristig in einen stabilen Wachstumspfad münden werden.

Dieser Trend basiert auf der unten aufgeführten Chart zur PKW-Dichte. Besonders in Lettland und Litauen, aber auch in Estland befindet sich die PKW-Dichte im Vergleich zu den meisten europäischen Ländern auf einem eher niedrigen Niveau. Die langfristige Entwicklung weist demzufolge noch ein enormes Wachstum bei der Motorisierungsrate auf. Dem Aftermarket, welcher der Bestandsentwicklung stets folgt, kann somit eine positive Entwicklung für die nächsten 20 Jahre bescheinigt werden. Voraussetzung dafür ist natürlich die Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten.

Im Baltikum stand die Entwicklung des Aftermarkets historisch bedingt stets im Schatten des Autohandels. Erst in den letzten Jahren – beeinflusst durch die Krise – profilierte sich das After Sales Geschäft und gewann an Bedeutung. Hintergrund ist die hohe Profitabilität des After Sales Geschäfts im Vergleich zum Autohandel. Autohändler z.B. erwirtschaften mit 20% After Sales Umsatz mehr als 60% des Profits des Autohauses. Die freien Werkstätten und freien Teilehändler profitieren auch von den EU-Reglementierungen rund um Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) und Euro 5/6. Den IAM-Teilnehmern eröffnen sich hierdurch neue Chancenpotenziale im Wettbewerb mit der Autoindustrie und dem Autohandel.

Die positive Marktentwicklung gibt Anlass für einige Fragen und Thesen. Von besonderer Relevanz ist die Frage, ob die zukünftig positive Aftermarket-Entwicklung neue Großdistributeure und Werkstattsysteme aus dem Ausland anzieht und sich hieraus eine Wettbewerbsverschärfung mit den etablierten Händlern und Werkstätten ergibt?
Verglichen mit den meisten westeuropäischen Ländern ist das Volumen des baltischen Marktes von geringer Bedeutung (0,7% des EU Volumens). Die Mehrheit der etablierten Großdistributeure aus West- und Mitteleuropa konzentrierte sich in der Vergangenheit auf die Festigung ihrer Marktposition in ihren Heimatländern bzw. auf die Expansion in die volumenstärkeren mittel- und osteuropäischen Länder.
Somit zählten die baltischen Länder in den letzten 20 Jahren zu den mehr oder minder “vergessenen Aftermarkets in Europa”.
Welchen Einfluss werden jedoch die Entwicklungstendenzen auf den baltischen Aftermarket in seiner Gänze ausüben?
Mr. Arturs Cjunskis, After Sales Manager, Auto Group Baltic
Ich denke positive – der automobile Markenhandel hat Zukunft. Die Netzwerke der Automobilhändler werden sich in den baltischen Ländern positiv entwickeln. Auch die Autohersteller haben strategisch ausgerichtete Zukunftspläne, ihr Aftermarket-Geschäft auszubauen.
Wir entwickeln zusätzliche Produktlinien, welche im Vergleich mit Originalteilen (Genuine parts) um 25-30% preisgünstiger sein werden. So z.B. werden wir Festpreispakete (Material inkl. Lohn) anbieten.
Beide Marktteilnehmer, die Vertragswerkstätten als auch die freien Mehrmarken-Werkstätten, haben im Baltikum Zukunft. Natürlich werden sich auch die freien Werkstätten weiterentwickeln und neue Werkstattkonzepte werden sich am Markt etablieren.
Heutzutage verwenden in den baltischen Ländern noch viele freie KFZ-Werkstätten illegale, kostenlose Quellen für Informations- und Diagnoseprogramme und führen oftmals auch keine Steuern an den Staat ab. Dies ist einer der Gründe, warum freie KFZ-Werkstätten mit günstigeren Preisen als die Vertragswerkstätten agieren können. Falls sich die baltischen Länder ähnlich wie die westeuropäischen Länder entwickeln, werden sich auch diese Dinge ändern und angleichen. Die freien KFZ-Werkstätten werden Ihr Preislevel anheben und die Vertragswerkstätten dadurch auch wieder wettbewerbsfähiger.
Gestützt auf die Expertise lokaler After Sales Experten analysiert der Report in aller Tiefe den PKW-Aftermarket in den baltischen Ländern.
Neben dem Aftermarket Volumen von 10 Produktgruppen inkl. OES/IAM Anteilen wird detaillierter Einblick gewährt in die verzweigten Strukturen der Autohändler, der Teilehändler und der unterschiedlichen Werkstätten inkl. der Präsentation von Firmenprofilen. Am Automotive Markt interessierte Firmen erhalten mit dem Car Aftermarket Europe Report sorgfältig recherchierte Informationen über Ihren nationalen als auch benachbarte Länder.
Die Erhebungsmethode basiert auf: