Zoran Nikolic
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| Der Automobil Aftermarket Report - Europa |
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Markt Informations Datenbank - Der PKW Aftermarket in Europa
Marktanalyse des Aftermarkets der Automobilindustrie in 35 Europäischen LändernSIE SUCHEN: verlässliche Länder-Informationen für abgesicherte Entscheidungen? Sie erhalten detaillierte und ausführliche Facts & Trends über Marktvolumen, Marktstrukturen, den KFZ-Markt und Market-Player. WO UNTERSTÜTZT SIE DER REPORT: Budget-Planung, Ausloten von Chancenpotenzialen, fundierte Marktdaten für Marktanteilsberechnungen, Investment-Entscheidungen, Marktpositionierung, Wettbewerbs-Benchmark, Vertriebsteuerung, Marketing, Markteintrittsplanung, Suche von Vertriebspartnern, M&A-Aktivitäten WELCHE SORTIMENTE SIND ENTHALTEN: Autoteile, Aggregate, Auto-Elektrik/ Auto-Elektronik, Karosserieteile, KFZ-Zubehör, Reifen, Öl, Autolack, Autoglas WER NUTZT DEN REPORT: Autohersteller, KFZ-Teilehersteller, Teilehandel, Fachmarktketten und Werkstattsysteme, Banken, Versicherungen, Softwarefirmen, KFZ-Dienstleister, Berater, Verbände LETZTES UPDATE: 2011 (Datenbestand von 2010/2009) SPRACHE: Englisch MEDIEN FORMAT: Gebundener Druck, PDF (Verschlüsselt, eine Lizenz pro Arbeitsplatz) UMFANG: 2800 Seiten INFOS ZUM DOWNLOAD:
Wie unterscheiden sich die Teilemärkte in Europa und welche Bedeutung haben OES und IAM in den einzelnen Ländern? Basis für den Report bildet eine der größten europäischen Aftermarket Datenbanken, in der sich darüber hinaus Ist- und Prognosedaten über Bestand und Neuzulassungen, Ersatzbedarfsfaktoren, Adressdaten und Strukturdaten des Automobilhandels befinden. 1. Introduction 2. Basic information about the Countries 3. Vehicle data 4. Structure of OES repairers (outlets, staff, turnover) 5. Structure of IAM distribution 6. Structure of IAM repairers (number of outlets, total turnover, total staff) 7. Garage marketing systems 8. Aftermarket volume for passenger cars (at end consumer price excl. VAT in Euro, share of IAM and OES) 9. Comparison: country vs. whole Europe Der gesamte PKW Aftersales Markt in Europa inklusive aller für einen PKW erworbenen Komponenten erwirtschaftete im Jahr 2008 ca. 105 Milliarden Euro (nur Material, ohne Lohn). Es handelt sich dabei um Endverbraucherpreise ohne Mehrwertsteuer. Mit Komponenten sind alle Produkte rund um das Auto bezeichnet, einschließlich Verschleißteile, Karosserieteile, Motoren, Getriebe, elektrische Teile, Zubehör, Autoglas, Chemikalien, Öl, Reifen, Lack. Zur Orientierung: Auf den deutschen PKW-Aftermarket entfällt ein Volumen von 19 Mrd. Euro, 77% des Aftermarket-Volumens entfallen momentan auf die alten EU-Länder. Der europäische Aftermarket ist alles andere als homogen. Im Gegenteil. Die Studie wies 9 unterschiedliche Länder-Cluster aus, welche große Unterschiede im Absatz- und Umsatzverhalten aufweisen. So zahlt ein Autofahrer in Skandinavien pro Jahr rund 572,- Euro für neue PKW Komponenten, ein Autofahrer in Russland hingegen zahlt 280,-Euro für die Komponenten seines PKW. Die Langzeitprognose weist nicht nur differente Entwicklungen zwischen Westund Osteuropaaus. Auch im Nord-Süd-Gefälle offenbaren sich Unterschiede. Während der Aftersales Markt in Deutschland und in ganz Westeuropa auf hohem Niveau stagnieren wird, offenbart sich in Osteuropa nach Überwindung der Wirtschaftskrise noch ein großes Wachstumspotential. Dies wird sehr deutlich, wenn man die PKW-Dichte pro Einwohner betrachtet. In den “alten” EU Mitgliedsländern (Beitritt vor dem Jahr 2004) haben von 1.000 Einwohnern 504 einen PKW. Auf 1.000 Einwohner der „neuen“ EU-Mitgliedsstaaten kommen derzeit jedoch nur 322 PKW. Der Unterschied zu Russland (19,5% der gesamten europäischen Bevölkerung und 10,2 % des gesamten europäischen PKW Bestand) ist noch drastischer. Hier kommen auf 1.000 Einwohner nur 198 PKW. Im Rahmen des langfristig zu erwarteten wirtschaftlichen Aufschwungs in diesen Ländern, wird sich die PKW-Dichte schrittweise an Westeuropa angleichen. Dies wird in diesen Ländern neben einer Verjüngung des Bestandes, einer Veränderung der Markenzusammensetzung auch zu einem deutlichen Wachstum des Aftersales Marktvolumens führen. Das Wachstum im Aftermarket liegt im Osten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die momentan tragende Säule der westeuropäischen Märkte vernachlässigt werden darf. Für Distributeure und Reparateure werden technisches Know how und ein pro aktives Marketing im harten Verdrängungswettbewerb stärker in den Mittelpunkt der Vertriebsaktivitäten rücken. Ein starker Rückgang des Aftersales Marktvolumen in Westeuropa wird vor allem durch die technische Weiterentwicklung der PKW gebremst. Grund hierfür ist der steigende Anteil an elektronischen und hochpreisigen Komponenten. Denn diese Wertzuwächse gleichen den Absatzrückgang, der durch eine längere Haltbarkeit der Teile und der rückläufigen durchschnittlichen Fahrleistung pro PKW hervorgeht, in den kommenden Jahren weitgehend aus. Langfristig muss jedoch in den westeuropäischen Volumenländern von einem durchschnittlichen jährlichen Marktrückgang in der Größenordnung von -1% bis -2% ausgegangen werden. Im Klartext bedeutet dies, dass das klassische Verschleißteil mit einem Anteil von derzeit 30% an allen PKW Materialien, zu Gunsten der Elektronikbauteile auf erkstatt- und Handelsebene an Bedeutung verlieren wird. Distributeure und Werkstätten müssen sich somit darauf vorbereiten, die absehbaren Umsatzrückgänge bei Verschleißteilen Schritt für Schritt durch zukunftsweisende Servicearbeiten (z.B. Elektronik, Turbolader, Smart Repair) zu kompensieren. In einer langfristigen Betrachtung wird die Bestandsreduzierung aufgrund des Bevölkerungsrückgangs und die Weiterentwicklung der Antriebstechnologien (Hybrid-, Elektroantrieb) den Strukturwandel weiter verschärfen. Internationalisierung, Konsolidierung, veränderte Sortimente und vor allem ein verändertes Autofahrerverhalten werden den Aftermarket noch lange spannend gestalten. Materialausgaben pro PKW nach Länderclustern Die Autofahrer zeigen je nach Region unterschiedliche Verhaltensweisen in Bezug auf die Auswahl der Werkstatt-Typen. In Deutschland existiert eine überdurchschnittlich hohe Dichte an gebundenen Vertragswerkstätten. Die deutschen Autofahrer sind den Vertragswerkstätten häufig auch über die Garantiezeit hinaus treu. Dies ist in den meisten europäischen Ländern anders. Hier ist die Differenzierung zwischen Vertragswerkstatt, freier Werkstatt, Fast Fitter oder Fachmarkt durch den Autofahrer nicht so stark ausgeprägt. Nach Ablauf der Garantiezeit des PKW ist ein schneller Wechsel zu einer freien Werkstatt durchaus üblich. In den Ländern Russland und Ukraine gibt es einen weiteren gravierenden Unterschied zu Westeuropa. Hier kaufen die Autofahrer die Autoteile zu einem großen Teil bei einem Teilehändler, um diese anschließend von einer Werkstatt einbauen zu lassen. Daraus resultiert, dass es in Russland und der Ukraine eine große Zahl kleiner Teilehändler gibt, welche vornehmlich an Endkunden verkaufen. In Frankreich besitzen die Fachmärkte, vergleichbar mit A.T.U, eine besondere Bedeutung. Diese kommt in Großbritannien der großen Anzahl von Kettenbetrieben und Fast Fittern zu. Die Autofahrer Italiens und Spaniens können dagegen aus einer sehr großen Anzahl von unabhängigen, kleinstrukturieren Werkstätten und Teilehändlern wählen. Der freie Markt hat sein Schattendasein verloren. Dafür spricht, dass in den alten EU-Mitgliedsstaaten 58% aller PKW-Komponenten bei unabhängigen Reparaturbetrieben eingebaut werden. In den neuen EU-Ländern sind dies sogar 65%. Den ca. 300.000 freien KFZ-Werkstätten stehen in etwa 100.000 Vertragswerkstätten gegenüber. Der freie europäische Reparaturmarkt ist sehr strikt getrennt nach großen Ketten auf der einen Seite und kleinen, unabhängigen Reparaturbetrieben auf der anderen Seite. Die Fachmarktketten Norauto, Feu Vert und A.T.U sowie die Fast Fit Ketten Kwik-Fit und Midas zählen neben den Vertragswerkstätten als die dritte Kraft im Aftermarket. Die kleinen Reparateure schließen sich in den meisten Ländern immer häufiger in Werkstattsystemen zusammen. Nicht nur in Deutschland besitzen die Werkstattsysteme einen großen Anteil. Polen verfügt über 15 Fullservice Werkstattsysteme mit ca. 2.800 Betriebsstätten, Italien weist 16 Systeme mit ca. 11.600 Betriebsstätten auf. Der größte Werkstattsystemanbieter in Europa ist Bosch Car Service. Auf der Distributionsstufe existieren vier große Einkaufskooperationen: Autodistribution International, Auto-Teile-Ring International, Group Auto Union International, Temot International. Diese vier Kooperationen haben in fast allen europäischen Ländern nationale Zweigstellen. Sehr viele der Teilegroßhändler sind einer Kooperation angeschlossen. In den letzten Jahren haben sich einige marktbestimmende Unternehmen unter den Teilegroßhändlern herauskristallisiert. Dies geschah in erster Linie durch Aufkäufe bzw. Fusionen. Exemplarisch zu nennen sind hierbei: Trost Autoservice SE, Stahlgruber, PV Autoteile, Wessels + Müller (alle Deutschland), Intercars, Fota (Polen), ECP, Uniparts (Großbritannien), KG Knutsson, Mekonomen (Schweden), Métraux / Derendinger (Schweiz), Rhiag (Italien), Sator Holding (Niederlande). Dieser Konsolidierungsprozess ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. In allen 35 untersuchten Ländern machten die großen Teilegroßhandelsunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro einen Anteil von nur 0,5% aller Teilegroßhandelsunternehmen aus. Sie generierten jedoch einen Umsatz von ca. 25%. Die „Großen“ werden weiterhin an Bedeutung gewinnen. Langfristig ist in Europa von ca. 15-25 Mega- Distributoren und ca. 5 Fachmarkt- und Fast Fit Ketten mit länderübergreifender Bedeutung auszugehen. Gestützt auf die Expertise lokaler After Sales Experten analysiert der Report in aller Tiefe den PKW-Aftermarket in den baltischen Ländern. Die Erhebungsmethode basiert auf: |












